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Aloha im MenschLicht-Universum
von Indigo Coach Sandro Paolini.

Dies ist ein Raum für neues Bewusstsein. Im Bereich des Spirituellen Bewußtsein findest Du Inspiration für Deine eigene Spiritualität.

Sandro Paolini - das bin ich
MenschLicht.de = Sandro Paolini Inspirationen
 

Session mit Schützer Schwarzer Mantel, Pernagchen oder auch Mahakalla

Göttliche Begegnung

Mit meinem Freund Markus, den ich als Krankenpfleger während meines Praktikums in der Psychiatrie kennenlernte, und zu dem ich beim ersten Augenkontakt gleich eine Verbindung spürte, machte ich heute eine Session. Eigentlich wollte ich eine Reinkarnationssitzung machen, und mit ihm herausfinden, woher unsere gute Verbindung kommt, aus welchem Leben diese, bei unserer ersten Begegnung schon bestehende, Verbindung stammt.

Die ganzen letzten Tage las ich Rhea Powers Buch "Heimkehr ins Licht", das verlorene Seelen behandelt und, diese wieder heim ins Licht zu schicken. Die letzten Sessions war meine erste Frage entsprechend immer "Jetzt, wo Du angefüllt bist mit der Energie und der Liebe des Himmels und der Erde frage ich Dich, gibt es in Dir irgendetwas außer Dir?" Aber es kamen immer "nur" eigene dunkle Anteile hoch, die bearbeitet wurden.

Bei der Session heute führte ich Markus durch seine Aura in ein Leben, das jetzt und hier Bedeutung für uns haben sollte. Er sah zuerst Berge und ich sah, daß er tiefer in die Entspannung ging, als jeder andere den ich bisher sah und kannte. Seine Energie strahlt geradezu aus seinem Gesicht. Die Entspannung wirkt so tief, daß er kaum Sätze aussprechen kann und ich ganz einfache Fragen stellen muß, um überhaupt mit ihm kommunizieren zu können. Es ist wie die Behandlung von einem rohen Ei.

Er ist in den Bergen, dort Arbeiter. "Ich habe ja keine andere Wahl." Dann ziehen ihn weiße Häuser an, in denen er dann ankommt und sieht, daß er 69 Jahre alt ist und auf einer Erhöhung sitzt, auf der ihn andere ansehen. Sein Herz schmerzt stark und er verkneift sich den Schmerz. "Es müssen die anderen ja nicht sehen".

Ein kleiner Junge unter den Menschen vor ihm fällt ihm ganz stark auf. Er dreht auch seinen Kopf direkt in seine Richtung. "Der kleine Junge!", der scheint wichtig. Aber so sehr ich auch versuche Therapeut zu sein, irgendwie hilfreich zu sein, ich erhalte keinerlei Reaktion, bei der ich sehe, daß irgendetwas dadurch passierte. Nichts greift. So führe ich ihn zum Tage seines Todes und lasse ihn durch den Tod gehen. Er wird erschossen sagt er, dann wieder doch nicht, nein, er wird zerschnitten und dann wird er eingemauert.

In der Zwischendimension, zwischen Leben und Tod wieder die Frage "Wo ist der kleine Junge? - Der kleine Junge war meine Mutter! - Im Leben davor? Oder danach?" - "Egal, was ist jetzt?"

Er will für ihn da sein, ihn beschützen. Er kann sehen, daß er durch einen Wirbel hindurch in andere Leben kommt. "Das ist ja einfach und schön!" - "Ja, öfter mal was Neues" juxe ich.

Dann wirde es für mich total abstrus. "Ich bin Raum. Ich bin schwarz. Ich habe Klauen an den Füßen und Eckzähne. Ich stehe auf einer Leiche und habe ein Schwert in der Hand und einen Schädel voll Blut in der anderen." - "Hast Du die Leiche getötet?" fragte ich. - "Ja. Hast Du Angst?" - "Nein." Ich habe keine Angst, aber bisher nicht den geringsten Schimmer, was da vor sich geht. Wo ist er? Wer ist er? Was soll das alles? Was zur Hölle schicken mir hier die Kräfte des Himmels für eine Aufgabe?

Mit dem Messer schneidet er "Anhaftung" hinweg und fuchtelt langsam mit den Händen in der Luft herum. Seine Hände ballen sich immer wieder zu Fäusten. Ich versuche weiter Therapeut zu sein, habe aber immer mehr Bedenken, wie Markus, mein Freund, sich wohl fühlen mag, wenn er wieder zu sich kommt. Mir ist inzwischen klar, daß er nichts von alledem wissen wird. Durch meine Lektüre des Rhea-Buches bin ich inzwischen sicher, daß hier eine "Fremdseele" in ihm ist, die ich versuche zu befreien.

"Wer bist Du?" - "Dieser Körper kann meinen Namen nicht aussprechen." - "Dann gib ihm die Kraft" - "Nnngö" oder sowas versucht, seinen Mund zu verlassen. "Ich bin schwarz-blau." Das klingt nicht nach einem Menschen, ich fühle mich eindeutig überfordert, aber ich spüre diese Energie, die jetzt da ist, sehr stark. "Ich bin scharz-blau." Oft kommen diese Worte und ich weiß, daß in dem Raum Bilder des Schützers Schwarzer Mantel hängen, weigere mich aber insgesamt strikt, meine Therapeuten- und Lichtarbeiter-Rolle zu verlassen. "Was ist passiert mit Dir?" - Immer wieder verkrampfen seine Fäuste ebenso wie ihm ständig das Herz schmerzt. Sein Körper windet sich vor mir. "Was willst Du tun?" - "Schlagen" - "Ok, dann schlag auf den Boden, laß die Wut raus." Der Therapeut in mir ist das einzige, was noch da ist. Der Rest in mir ist einfach ratlos mit dieser Situation. "Es ist meine Liebe zu Dir, meine Liebe. Ich will Dich beschützen. Ich bin Dein Beschützer, Dein Protector!" Alle Worte sind direkt an mich gerichtet. Seine Hände wissen genau, wo ich sitze und gehen immer wieder in meine Richtung, berühren mich aber nicht.

"Nicht auf die Autobahn!" kommt plötzlich. Wo zur Hölle ist er jetzt? "Nicht auf dem Motorrad!" - "Wovon sprichst Du?" - "Ach, Du dummes Kind, Du wirst sterben." - "Weißt Du, wann das sein wird?" Ich wollte nie wissen, wann mein Tod eintrifft, aber ich will endlich wissen, was hier los ist. "Ihr wollt es immer wissen..." - Seine Worte klingen verzweifelt. - "Weißt Du wann ich sterbe?" - "Ja. Ach, Du wirst doch fahren und sterben in einer Kurve." - "Ich habe vor mit dem Motorrad in 2 Tagen von Köln zum Kamala zu fahren, wann ist der Tod, von dem Du sprichst?" - Er lächelt wissend, sagt nichts.

"Es geht hier um Dich und mich! Um niemand anderen!". Dies sagt er einige Male, um seiner Aussage mehr Ausdruck zu verleihen. Ich fühle mich immer angezogener. "Ok, worum geht's zwischen uns? Woher kommt Deine Wut?" - "Es ist meine Liebe zu Dir."

- Mir erscheint beim Schreiben der Zeilen, das ging endlos so. -

Irgendwann jedoch: "Man sollte Dich schütteln." Ich bin fast bereit mich von ihm schütteln zu lassen, da seine Fäuste jedoch immer wieder fast so aussehen, als wollen sie mich schlagen, verbleibe ich in mißtrauischer Haltung. Ich schiebe meine Hand und Energie in "Stop"-Haltung in seine Richtung. Gleichzeitig mit meiner Bewegung legt sich sein aufgerichteter Körper wieder auf die Matte, so als wäre nichts gewesen.

"Du wirst sterben!" - "Ja, dann komme ich zu Dir" - "Nein, ich zu Dir" - "Wie man es sehen mag, stimmt's immer." - Er lächelte schmerzlich - "Ja, ich nehme Dich zu mir, will Dich zu mir nehmen." Ich drückte ihm ein Meditationskissen zwischen seine "Klauenhände", daß er wie ein Baby entgegennimmt und streichelt. Ich lege meine Hände auf seine auf dem Meditationskissen. "Und spüre auch die Nähe zu mir." Seine Hände sind über meinen, seine Finger verschwinden zwischen meinen, eine innige Berührung findet statt. Ich bin noch immer skeptisch, aber ganz nah bei ihm.

Ich spüre in ihn hinein, fliege dorthin wo er ist, finde ihn schließlich und sehe direkt in seine Augen. Sein Körper krümmt sich wieder vor Schmerzen. "Wer hat Dir weh getan?" Seine Hand mit dem Messer schneidet wieder in der Luft herum. "Ich nehme schwarze Energien auf, ich transformiere sie." - "Super! Transformiere Sie" ermuntere ich ihn.

Seine Hand ist inzwischen auf meinem Knie und seine andere Hand wandert durch die Luft zu meinem Kopf. Ich lasse es geschehen, kniee mich neben ihn, meine Hand auf seinem schmerzenden Herzen und lasse seine Hand auf meinem Kopf ankommen. "Ich nehme unreife Energie in mich auf." - Ich spüre richtig, wie Energie aus mir heraus fließt durch meinen Kopf, durch meine Schädeldecke, ihn seine Hand hinein. Ich überlege kurz, ob dies nun okay ist und lasse es geschehen. "Kannst Du die Energie abgeben an den Himmel und die Erde?" Eine Frage vom Standpunkt eines Menschen. "Nein, ich nehme sie in mich auf."

"Die Hülle wird ganz schwarz. Markus wird immer schwächer. Wecke jetzt die Hülle!" - "Bist Du sicher?" - "Ja!" - Ich bin immer noch auf dem "Seelen ins Licht schicken"-Trip und werfe ein, obwohl ich deutlich spüre, daß es nichts bringt "Bist Du jetzt bereit ins Licht zu gehen?" - "Kind! Du benutzt die falschen Worte. Komme wieder und wecke jetzt die Hülle!" - "Okay, dann bitte ich Dich jetzt zu gehen, diese Hülle zu verlassen, immer kleiner zu werden und Markus wieder erscheinen zu lassen. Gib ihm wieder Kraft." Sein Körper bewegt sich wieder ohne dieses gedrückte, angestrengte Gefühl in sich. Meine Hand ist um seinen Hals. "Ja, komm hierher zurück, zurück in diesen Körper, zurück in dieses Zimmer, zurück in dieses Bewußtsein, komme zurück." Sein Körper verrät, daß er wieder da ist und zudem keine Ahnung hat, warum meine Hände auf ihm liegen und warum ich ihm so nah bin. Er sieht mir erschreckt in meine Augen.

"Mein Gott, Du bist alt! - Du siehst ganz anders aus als eben. Du hast einen Bart und eine Brille. Sahst Du vorhin so aus, als wir angefangen haben?" - Ich bin verwirrt, will nur sehen, daß er wirklich zurück ist. "Ja, ich sah eben schon so aus und ja, ich sehe jetzt anders aus." Ich fühle mich auch anders, gereifter.

Er sieht mir immer noch total erstaunt in die Augen. "Ich erwartete ein Kind!" - "Ja, da wo Du gerade warst, hast Du die ganze Zeit mit als Kind geredet." - "Ich muß pinkeln!"

Ich war verwirrt. Ich hatte nicht einen Funken als Therapeut zustande bekommen, was auch kam, mit nichts konnte ich arbeiten und ich hatte keine Ahnung ob nun eine Fremdseele noch in ihm war und wie er sich damit fühlen würde. "Was war los?" Er hatte nicht die geringste Ahnung, was passiert war. Ich scheute, meine Bedenken zu äußern. "Keine Ahnung, es war ziemlich wirr."


Unsere Gespräche über diese Sitzung dauerten bis zum nächsten Morgen. Zunächst beschrieb ich ihm die Teile, die mir harmlos erschienen. Dieses andere Wesen wollte ich nicht beschreiben, ich wollte ihm keine Angst machen. Irgendwie kam es aber doch in dem Gespräch so. Markus führte mich praktisch durch das Gespräch bis zu den Worten "Ich bin Raum. Ich habe Klauen an den Füßen. Ich stehe auf einer Leiche. Ich bin schwarz-blau." und wies mich darauf hin, daß überall im Raume Bilder von diesem Wesen hingen. Tatsächlich machten wir die Session im seinem heiligen Raum. "Gibt es dafür einen Namen?" - "Ja, Wohnzimmer!". Das Wohnzimmer war mit allem ausgestattet, um die buddhistischen Ngöndro-Übungen durchzuführen. Es war der Schwarze Mantel, der mir in ihm erschienen war. Es war meine Session, nicht seine und ich wurde eindringlich vor meinem eigenen Tode gewarnt. Und ich habe vor der Sitzung ganz klar darum gebeten, daß hier die Energien Buddhas erscheinen mögen, um Befreiung mitzubringen und alles eingeschlossene mitzunehmen. Aber bis zu dem Nachgespräch hatte ich nicht verstanden, was da passiert ist.

Der Schwarze Mantel ist der Hauptschutz-Gott der buddhistischen Karma Kagyü-Linie des Diamant-Weg-Buddhismus. Ich erfuhr, daß Einmauern und Zerschneiden verschiedene Begräbnis-Zeremonien für hohe Lamas (buddhistische Lehrer) sind. Damit erschien die gesamte Sitzung nicht mehr in dem Licht, daß eine verlorene Seele in meinem Freund erschien, die ich nicht schaffte ins Licht zu schicken. Mir ist stattdessen eine hohe buddhistische Wesenheit erschienen, die mir bestätigte, auch mich zu lieben und zu schützen und die meinen Schmerz, meine Unreife, meine Anhaftung in sich aufnahm, um sie zu transformieren. Mein Freund Markus mußte danach sehr häufig pinkeln, denn sein Körper mußte die aufgenommene Energie auch wieder loswerden. Weitere "Beschwerden" gab es nicht.

Insgesamt hat diese Erfahrung meine Wahrnehmung der Welt und der Möglichkeiten in dieser Welt erheblich erweitert und mich ziemlich erstaunt, ja nahezu ehrfürchtig zurück gelassen. Das ist nicht etwas, was jeder erzählen kann und ich staune wahrscheinlich noch eine ganze Zeit darüber. Aber ich bin einfach froh, daß es all diese Energien gibt und sie sich mir zeigen, um mir dies zu bestätigen.

Ich habe gelernt, daß man eine Gottheit nicht therapieren kann und Markus ist sauer, weil er davon nichts mitbekommen hat und auch nicht die Lottozahlen vom nächsten Samstag weiß. Auch wenn ich große Schwierigkeiten habe, mir auch von einem Gott sagen zu lassen, was ich zu tun habe, war ich gewillt zu versuchen, nicht mit meinem Motorrad zu fahren, sondern dies ein andermal abzuholen.

Einen Tag später hörte ich, daß mein Vater, als er davon erfuhr, daß ich mit dem Motorrad von Köln zum Kamala fahren will, spontan zu meiner Mutter sagt, daß sie sich nicht zu wundern braucht, wenn ich dort nicht lebend ankomme. So boten sie mir an mich dorthin zu fahren und ich nahm das Angebot sehr gerne an. Eine jahrelange Fehde mit meinen Eltern wurde mit dieser Fahrt nicht nur symbolisch endgültig niedergelegt.